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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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439
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isie Abtheilung. Vorn Roheisen. 439

. § 385.

Schwere des Roheisens.

Es giebt Roheisen, weiches in seinem «igentbüm-lichen Gewicht dem geschmeidigen Eisen sehr nahe kommt.Als eine Mittelzah! ist folgende anzunehmen: 7251: 1000.Nachstehende Beobachtungen gehören noch hieher:

») Gewöhnlich graueSRobeisen, von leicbt«schmelzigen kalkartigen Eisensteinen verhieltsich »ach einer Mttielzahl wie . 7672: 1220.

Weiß Roheisen eben dieser Eisensteine ver-hielt sich wie . . . 7622:1200.

!>) Lichlgrau, großglimmecig Roheisen, vonthon«

artigen Eisensteinen, wie . . 7252:1222.

dunkelgraucs, eben davon, wie . 7222:1222.

e) Graues grobkörniges, von Morastcr; oder

Sceerz, wie ... 6322:1222.

Die Ursach dieser Verschiedenheiten kann in den Bestand-theilen der Erze, und in der Menge des im Roheisen ent-haltenen Kohlenstoffs liegen.

Das Roheisen fallt daber leicht aus: 1) wennes sehr grau ist; 2) wenn die Erze nicht stark geröstetwerden, und sich also Schwefel, Phosphor und dergl. nichtabschied, und so die nachherige Dichtigkeit verminderte;2 ) durch Gießen in kalte Formen, wo es wegen derschnellen Erstarrung ebenfalls weniger dicht werden mußte.Das Entgegengesetzte von dem Angeführten bewürkt dahertine Vermehrung der eigenthümlichen Schwere.

§. 386 .

Auflösung des Roheisens. '

Die drei Dcrkalkungsmittel, Feuer, Wasser undinnren, würkcn vorzüglich auf das Eisen; Roheisen ver-

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