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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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444 Fünfter Abschnitt. Hüttenökonomie.

c) Hart und jähe, welches das Brechen und Schmic*

den kalt und warm verträgt, wie das besteEisen.

ä) Hart und wild, welches sich kalt, aber nur in ei»nem bestimmten Grade der Warme schmieden laßt;in der Schweißhitze aber bricht.

Alles harte und dabei gut gereckte Eisen wird,nachdem es rothwarm im kalten Wasser gelöscht wird,einigermassen harter. Allgemeine Kennzeichen desselbensind nachstehende: i) Glühet es dunkelrvth ohne Flamm*eben, und nimmt wenig Glühspan an; 2) kommt es auSder Schweißhitze mit konvexer Oberfläche, in gerunde*ter Gestalt; auf der Oberfläche einer Luppe von sol*chem Eisen lauft die flüßiqe Schlacke, wie Fett auf Was*ser, kräuselnd durch einander; 4) zeigt es sich beimSchmieden hart; 5) sprühet es rothe Schwcißfunkcn;

6 ) spielen die ausgereckten kalten Stäbe ins rötbbche, undbrechen leicht, vorzüglich in der Kälte und mit Geräusch;

7) ist der Bruch desselben stahlartig und kurz; es fcb*len ihm also die meisten Eigenschaften eines guten Eisens-

6 ) Weiches Eisen; dieses giebt in der Kalte undWärme einer geringern Kraft nach, es kann seyn:

s) Weich und zähe, und ohne zu brechen gebogenwerden; hicher gehört das schwedische Os*mund, und das spanische und sibirische Ei*se n.

d) Weich und spröde,-dies läßt sich warm leichtschmieden, kalt leicht und gut feilen, bricht aberbei einer stärker,, Kraft, welches von geringerKaltbrüchigkeit herrührt.