isie Abtheilung. Vom gesuchten Eisen. 459
man; die Schmelze machen. 'Das Eisen sondert sichdabei von der Schlacke ab, bezieht sich zusammen, undbildet nun die eigentliche Schmelze. Die Schlackewird untcrdeß änigemal abgelassen, aber auch wiederneue zugesetzt,
. §- 399 -
Die teutsche Frischhütte.
Man »erfrischt hier kein grelles, sondern gewöhn»lich ein halbirtes Roheisen.
Nachdem das aufgesetzte Roheisen eingcschmolzen ist,wird es blos yerschicdcnemal aufgebrochen, d. b. vomBoden in die Höhe, vor den Wind gebracht; dies ge»schieht aber nicht von oben nieder, sondern der Frischerfahrt mit dem Spelt durchs Schlackenloch, bricht es auf,und bringt es so vor die Form, wo es sich dann baldfrischt, und eine zusammen bangende Masse bildet. Dieabgesonderten kleinern, noch nicht völlig gahren Klumpenschmelzt man zuletzt mit der Schlacke zusammen, kühltsie alsdann ab, und bringt das Ganze durch ein nochma»ligcs Nicdcrschmclzen mit frisch aufgegebenen fohlen end»lich zu einer fertigen Luppe. Ein geschickter Frischer machtauf diese Act von gutem Roheisen fast so gutes Frischeisenals in der Kochschmiede.
Der Heerd ist etwas kleiner und flacher als vorher»gehender.
§. 40O.
Schwedische Osmundfrischhütte.
Der Heerd in diesen Frischhütte» ist meistens seheeinfach; — er bildet gewöhnlich eine runde, in nasse Koh-lrnstübbe gemachte Vertiefung, welche nur einen Boden»