iste Abtheilung. Vom gefrischten Eisen. 469
gleich zusammengeschlagen und nach dem Rcckhcerde ge»liefert.
Sollte sich das Eisen nicht völlig zusammen bege»l'en und gefrischt haben, so wird es in kleinere Tiegel gc»than und in einen kleinern Oicn gebracht, worin es sichdann vollends frischt und in eine Masse vereinigt.
Ein auf solche Weise gefrischtes Eisen kann nun inSchwcißhitze gehörig ausgeschmicdet und bearbeitet wer»den.
§. 410.
Ungewöhnliche Vermischungen.
Es ist vorhin angeführt worden, daß weißes Roh»eisen, um zu sschmelzcir, eine weil größere Hitze alsgraues erfordere. Ä!l,m diejenige Hitze, welche zurblose» Abschcidung der geringen Kohienstoffmenge erfor»derlich ist, kann schwacher seyn. Man befolgt daher aufgewissen Eisenhütten eine von den bereits angeführtenVerfrlschungcn sehr verschiedene Methode.
Das zum Vcrfrischcn bestimmte, mehr oder wem»ger grclle Roheisen, wird gleich, stall'der gewöhnlichenGanze, in dünne Platten gegossen (in Scheiben gerissen).
Diese Platten legt man kreisförmig fchichtweiß mit!aubhol;kol)lcn dergestalt aufeinander, daß in der Mitteein hohler Raum bleibt, welcher ganz mit blosen Kohlenangefüllt wird Auf diese Art bildet man eine konischeFigur, einem gewöhnlichen Meiler ähnlich. Nachdem erin der Mitte angezündet ist, wird er äuserlich mit Erde ^»der Schlacken bcworfcn. Das Feuer theilt sich nun nachvi,d nach allen Kohlen mit, und die Rohcife,»platten wer»den zwar langsam, aber doch hinlänglich stark geglü»
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