isie Abtheilung. Vom Stahl. 481
Die Spuren dieser Stangen sind noch deutlicher be-merkbar, wenn der Stahl bei weißglühender Hitze gehär-tet und abgebrochen wird.
d) In frischem Bruche ist er bläulicher, und brisgleichem Härtegrade grobköcniglcr.
c) Ueberhaupt laßt er sich leichter bearbeiten,,schweißenund schmieden, als der Ccmentstahl; auch laßt ccsich leichter umlegen und mebreremale schweißen undgerben, ohne von seiner Harte zu verlieren.
? 6) Halt er beim Harten einen größer» Grad der Hitze
aus, und bleibt doch dabei starker; daher ist er gutzu Federn und Klingen zu gebrauchen.
Auf teutschen Stahlwerken verfertigt man über dreißigArten von Gecbstahl, wovon sich jedwede durch ihre Harte,Feinheit und Liscnmischnng auszeichnet.
'§. 419.
Matmaleiscn zu Schmelzsiahl.
Alles Roheisen laßt sich zwar durch gehörige Be-handlung auf dem Stahlheerde zu Stahl mache», nurMit einem sehr merklichen Unterschiede der Quantität undTüte des Stahls.
Die Erfahrung zeigte, daß das von magnesium-halt igen Eilcnsteinen erhaltene Roheisen zum Stahl-Sachen am schicklichsten sey; diese werden daher auchstahlst eine genannt. Soll Stahl aus anderm Rohci-l°>' geschmolzen werden, so muß dies von folgender Be-soffenheit seyn:
») Darf es nicht von einer aus mehrcrn Eisenstein-gattungen gemischten Beschickung gefallen seyn;
Eisenhüttenkunde. Hh