3te Abtheilung. Von den Kohlen. 547
die mittlern Holzfreist. Erwägt man die Zusammense-tzung des Mieters, so findet sich, daß bei den zunächstgegen den Quandel stehenden Klüften die meisten Oeffnun-gen find, mithin das Feuer hier stark durchziehet, unddagegen den Zug von den Räumen, welche auf der nächstdarunter stehenden Schicht, von öden an luS unter dieMitte, geöffnet werden, .an den Klüften der Lange nachherunter geht. Es ist übel, wenn das Feuer den Mieterauswendig umlauft, und in den Mittelkreisen das roheoder halhoerkohltc Hol; stehen laßt. Hier ist es am be»sten, den Mieter abzukühlen, das Verkohlte heraus zu ho-len , und von dem übrigen Holze einen ganz neuen Micleczu machen. Dies ist oft umgekehrt der Fast bei Nadel,holz Mietern. Diese werden leicht wegen der geradenKlüfte zu dicht gerichtet, so daß das Feuer die Außenseitenicht erreichen kann. Macht überdies der Köhler den Feh-ler, daß er die Kcniscite der Klüfte nicht gegen den Quan-dcl richtet, so prellt das Feuer darauf ab, lauft blos inden Kopf des Mieters, und zieht sich auf der Außenseiteherunler. In diesem Fall muß das Feuer qucec durchge-lciiet werden, wo zu dem Ende im Wechsel der Schich-ten und.etwas darüber viel Raume gestochen werden.
Man muthmaßt, daß daS Holz auch in den mittlernKreisen roh bleibt, wenn der Mieter ganz umher, oderan einigen Stellen sich nicht gehörig' setzen will. Da in-deß dicS Kennzeichen nicht völlig zuverlaßig ist, weil sichdaS Holz, besonders wenn der Mieter etwas flach gerich-tet ist, nicht immer setzt, so untersucht man es mit einemSchlaget n), indem man der Brust des Mieters rund
*) Dieser ist von Holz, und heißt der Wahr Hammer.
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