Erklärung der überraschenden Wirkungen und Kunststücke,zum Grunde liegen. Der erste, der in dieser Kunst et-was leistete, war Roger Baco , ein Franciskaner-manch (geb. 12:4. gest. 1294.), der deshalb sogar derZauberey wegen angeklagt wurde. Hiernächst Joh.Baptist« Porta (geb. 1545. gest. 1615.), der seineWsZia naturslis ,558 schrieb, und der P. Schott,dessen IVssZia naturslis 1657 herauskam. — Samm-lungen physikalischer und mathematischer, hieher gehörigerKunststücke, hat man von Schwenker rüZi, Oza-nam 1697, und in spätern und neuern Zeiten vonGnyot, Wiegleb, Funk, Halle, u. a. m. —Gehler. III. 8y. f. — Fischer. III. 419. — Boll-bcding Archiv. 256.
Magi, Magier. Waren Philosophen der Morgenlän-länder. Bor den Zeiten des Pythagoras wurdenüberhaupt alle diejenigen, die etwa- mehr wußttn, alsandere gemeine Leute, bei den Griechen Weise,bei den Egyptern, Aethiopiern und Lybiern, Priester,heilige Leute, IllsroxUantas, bei den Persiern, Ara-bern und Sabäern, Magi genannt, u. s. w. — Beiden Persern hatten die Magi ihre eignen Städte undFlecken inne» in welchen sie nach ihren eignen besondernGesetzen lebten, doch wollte Alexander der Große sie ausrotten. Unter ihren Schulen sind die zu Balch und Susa die berühmtesten. Beide soll Zoroastrr derjüngere angelegt haben. Dieser Zoroastrr, oder Zer-dusht, setzte überhaupt die Magier in großes Ansehen,verfertigte das Buch Zendaveste, dir Bibel dieserSerie, worin viele» aus dem allen Testamente vorkom-men soll, und das Buch Sabber» und soll seinenMagiern die Geburt Christi vorhergssagt, und ihnen dieErscheinung eines gewissen Sterns bei seiner Geburt an-