Magister
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gekündigt haben, dem sie folgen sollte». — Die Ma»gier waren denn bei den Persern ihre Philosophen, Theo-logen und Aerzte, und ihr Ruf war so bedeutend, daßman noch im X. Jahrhundert einem arabischen Philoso-phen, Haly AbbaS , den Namen eines Magi beilegte.Uebrigens ist die Geschichte der Magier, die aus mehr als70 Seelen bestanden haben soll, mit vielen Ungewißheitenangefüllet. Doch sind noch heutiges Tages Ueberbleibsel da-von vorhanden, welche in Persien Gasri genannt wer-den, und von den Muhamedanern verschieden sind. —Fabric. I. 532. 798- ü. 67. rir. 157. s. 307. 808.— Stolle Hist. d. Gelahrh. 357.
Magister. Dieser Name ist sehr alt; denn man findetschon im V. Jahrhundert einen Maxister okkiciorurn,und im IX. Jahrhundert einen Florus, Magister,welcher Diaconus zu Lion war, und Petrus Lom-bard us (gest. 1164.) wurde auch «slitsntiarurrr Ma-xister genannt. Aber bei beiden war es noch keine aka-demische Würde. UmSJahr iiyz führte SemorinuS»Leibarzt der Gräfin Agnes von Salutzi, zuerst den Ti-tel: lMtiurn et MsiZicinas Magister; aber es ist dochungewiß, ob man auch hier an einen graduirten Magi-ster zu denken habe; denn diese kamen in Paris erst2231 auk, in welchem Jahre Pabst Gregorius IX.«ine Dulle gab, nach welcher in Paris die ersten Ma-gister gemacht werden konnten. Bischof Johann We-peliz zu Havelberg wird 1382 in einem Schreiben Ma-xister karisiensis genannr. Krünitz. ÜXXXII. zoo.Zie^ner cliss. äe Msxistris. läps. 1671. — MeuselLeitfad. II. 6r8. s. Fabric. I. 792. H. iog. 700.720. 866. 867.
Maxister MatUessos. Pythagoras (geb. ohngefähr500 Jahr vor Chr. Geb. gest. erfand den Lehrsatz,