Mahlerfarben
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Ihr Stifter ist Luc. v. Löyden, (geb. 1494. gest.r53Z) VII.) Die niederländische, auch fläman«dische und braban tische Schule genannt. Zu denMeistern derselben gehören Joh. v. Brügge , oder v.Eyck, (gest. 1441.) u. a. m. VIII ) Die französischeSchule. Der Ausdruck Schule ist hier, so wie beider deutschen Schule, uneigenklich, denn an keinemOrte Deutschlands hat eine so beträchtliche Anzahl Mah-ler sich nach einem einzigen Muster gebildet, daß sie imeigentlichen Verstände den Namen einer Schule verdien-ten, doch pflegen einige Ausländer die ganze Zunft dergroßen deutschen Mahler, die deutsch « Schule zu nen-nen. In Frankreich ist dies derselbe Fall. — Eineenglische Schulender Mahlerey pflegt man nickt anzu-nehmen, weil kein dortiger Künstler sich so sehr ausge-zeichnet hat, daß er eine Folge von berühmten Schülerngehabt hätte. Gatterer. I. 39. 22z. Goguet. I.170. II 144. ff III. 68. 77. Rambach Litterair-hist. 6z. ff. Krünitz. I.XXXI1. 689. Sulz er. III.254. v. Stellen Augsb. I. 267. — Fiorillo Ge»sch. d. Mahlerey. Götting. 1798. r. — 5. Bd. gr. F.Funke neues Realschullex IV. 4Z0. — Fabric. III.im Register unter Mahlerey. Vollbeding Archiv.265. Suppl. izz. — Busch Handb. d. Erf. VIII.562. — Juvenel. I. 404.
Mahlerfarben. Die Farben, welche die Alken zu ihrenGemählden gebrauchten, haben Plinius und Vitru»angegeben. Sie waren 1) Zinnober xsx-vov,
vinniibsri). 2) Mennig von Ephesus (winiuna spks-sinuin), eine Art Bergzinnober, der aber bald außerGebrauch kam, weil er viel Müde zu bearbeiten erfor-derte. z) Rothe sinopische Erde, (-nvaer^, slmo-xis xontica) eine seine Okererd« und sehr geschätzte Far«