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Dritter Band.
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Mahlzeiten

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Mahlzeiten. Zu Abrahams Zeiten war die ordentli-che Gewohnheit, täglich zwey Mahlzeiten zu thun, Mit-tags und Abends. (i. B. Mos. r8, i. 19. 3. 4.)Wahrscheinlich hat man dabei gesessen. Auch die Egyp-ter hielten zu denselben Tagszeiten zwei Mahlzeiten undaßen sitzend. Bei Personen vom Stande endigte mandie Gastereyen mit dem sonderbaren Gebrauch, daß beimAusstehen ein Mann einen Sarg in das Zimmer brachte,darin ein hölzernes, ohngcfähc z Fuß langes, einenTodten vorstellendes Bild lag, welches er einem jedenvon den Gästen zeigte, mit den Worten: Trinket undmachet euch lustig, denn so werdet ihr nach eurem Todeseyn. Auch die Griechen hielten in den heroischenJahrhunderten 2 Mahlzeiten. Die Abendmahlzeit waraber die stärkste und beträchtlichste. Man brachte dasFleisch völlig zerschnitten auf den Tisch, und jeder Gasthatte seine bestimmte Portion, die man ihm ordentlichvorlegte. Es war eine besondere Ehre, die man denvornehmsten Gasten erwies, wenn man ihnen sehr großeStücken Fleisch vorlegte. Agamemnon reichte demAjax den ganzen Rücken eines Stieres, und Eume-neS machte für den Ulysses, den er bewirthete, zurAbendmahlzeit zwey junge Schweine zurecht. Von Wild«pret, Geflügel, Eiern, Obst und Hülsenfrüchten sia-del man in diesen Zeiten nichts bei den Gastmahlen derGriechen. Fische verachteten sie ganz. Wildpret wurdejedoch zuweilen» aber blos bei dringenden Gelegenheiten,und aus Mangel einer andern Speise, gegessen. DieGriechen aßen sitzend, und nickt auf Betten liegend»wir in den folgenden Zeiten üblich wurde. Die Frauenaßen nicht mit den Männern. Die Gäste halten dieGewohnheit auf ihre Gesundheit unter einander zn trin-ken. Goguet. I. 340. 357. II. 332. 334. Dir

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