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Maillespiel
mancher Art unterbrochen. Gewöhnlich waren es Panto-mimen, oder Gaukelspiele. — Bei großen Gastmäb»lern wurde auch gesungen, wobei die Troubadours(s. diese.) zu ihrer Zeit eine große Rolle spielten. —Vers. einer Kulturgesch. 25 — 41. Uebrigenssehe man die Artikel: Messer, Gabel, Serviette,Gesundheittrinken, Gastmahl rc.
Maillespiel. Man weiß nur so viel davon, daß eSehedem in Frankreich sehr geschätzt, und wie ein könig-liches Spiel angesehen wurde. Da es sehr ermüdendist, so hat es seit einiger Zeit keinen Beifall mehr ge-funden. Man nannte es sonst kalls-Mals , dahersoll das Wort xel-rnele entstanden seyn. Im vorigenJahrhunderte hatte man auch ein vom Maille abhängen-des Spiel, das den Namen Paßspiel (jsu 6s kassse)führte, so aber jetzt vergessen ist. — Vers. e. Kul-turgesch. l5Z- — Fabric. I. 24z.
Majolica, eine Benennung des Porcellains, die weit älterist. als Fajance. Einige leiten sie von Majorca , oderMallorca , einer der balkarischen Inseln, andere von dem Na-men des Erfinders her. Keine dieser Meinungen hältBeckmann für erwiesen, oder nur wahrscheinlich. Ihmnach ist es auch falsch, wenn einige die Majolica für«ine europäische Nachahmung des chinesischen Porcellainsausgeben wollen. Jene hatte man lange vorher, eheman letzteres kennen lernte; zudem verdient weder Majo-lica noch Fajance den Namen des unächlen Porcellains,den ihr Unkundige geben; höchstens kann er nur durcheinige Ähnlichkeit der Bemahlung gerechtfertiget werden.Im Jahre 1592 sahe Herzog Friedrich von Wirtem-berg zu Enkhuysen in der Sammlung des StadtarzteSBernhards Paiudini vaeculnrrr csnäiäuna Itaii-cunr kisanurn, eleganter xlctuw, kstanlicurn vc>-