Manna
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kannt gemacht. Busch Handb. d. Erf. VIII. 435. —Vollbeding Archiv. Supp!. 314.
Manna. Ein wesentlich süß-s Pflanzensalz, oder einzuckerartiger Stoss, der in Ealabricn und Sicilien ingroßer Menge aus dem Stamme und den.Aesten ver-schiedener Eschenbäume (b'raxinu») in den MonathenIunius und Julius als ein Heller Saft ausschwitzt undgetrocknet wird, — deren Naturgeschichte und medicini«sche Kräfte hat Anton Donal v. Altomari, imJahre 15Ü2 zuerst beschrieben. Gesenius Handb. 7z.§. 26.
Manometer. Manoscopium. Dasy Meter. EinWerkzeug zur Abmessung der Veränderungen, welche dieLuft in Ansehung ihrer Dichtigkeit leidet, hat Ottovon Guerike r66i zuerst beschrieben. Gehler III.IZ5- Fischer. III. 480. — Wollbeding Archiv.286.
Mansarde. Eine besondere Art Dächer; sind von demfranzösischen Baumeister Mansard, (geb. 1598. gest.1666.) erfunden, und haben von ihm den Namen er,halten. In Deutschland werden sie auch gebrocheneDächer genannt. — Sulz er III. Züz.
Manschester, oder Manschestersammet; hat vonder Stadt Manschester in England, wo er erfundenworden, seinen Namen. Im Preußischen errichteten dieKaufleute Lautensack und Hotho zu Potsdam 1765eine Manschesterfabrik. Aber schon vorher hatte der Kö-nig von Preußen, Friedrich I. 1763 eine Manschester-manusactur in Berlin angelegt. Zu Schönburg inMähren , zu Ehemnitz in Sachsen , u. an a. Ortensind ebenfals Manschesterfabriken angelegt. — Krünitz.DXXXII1. Z40. — Busch Handb. d. Ers, VIII. 431. —Vollbeding Archiv Suppl. 144.