Band 
Dritter Band.
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Marzipan

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Marzipan, aus dem Italienischen l^arrapsns; hatden Namen von Marro, dem Erfinder des Zuckerbrods,und ist also eine italienische Erfindung. Sie muß abersehr alt seyn, da schon im mittlern Latein der Nameksnis rnartius, iVIarai-xarris vorkömmt. Auch diespanische Benennung Marca ^ana, und die französischeLllasrs-xain haben einerlei Ableitung. KcünitzI.XXXV. iz6.

Maschinenschiff, welches mit brennbaren Materialienangefüllt ist, um die feindlichen Schiffe damit in Brandzu stecken, wird für eine Erfindung der Engländer ge-halten, und wurde zuerst bei der berühmten Belagerungvon Antwerpen 1585 gebraucht, um die Brücke desHerzogs von Parma, Alexande r Farnese, damitin Brand zu stecken. Die Franzosen erfanden 1688»ine andere Art desselben. Busch Handb, d. Erf.VM. 474.

Maschokrita (Mascrokitha). Ein Blasinstrumentder Hebräer, welches aus mehrern Pfeifen bestand, dirneben einander befestigt waren, und nach und nach im-mer kleiner wurden. Sie wurden mit dem Munde ge-blasen, indem sich der Mund von einer zur audern be-wegte. Wenn dies Instrument so beschaffen gewesenist, wie es beschrieben wird, so hat es vielleicht zurErfindung unsrer Orgeln Anlaß gegeben. ForkelGesch. d. Mus. I. 1Z6.

Masern. Deren Einimpfung hak Franz Home, einArzt in Edinburgh , 1757 zuerst vorgenommen. Aberder Nutzen dieser Inokulation hat sich nicht bestätigt.Sprengel Gesch. d. Arzneyk. V. 616., (vergl. mitKrünitz I.XXXV. 242 )

Maske. Deren haben sich schon die Alten in Schauspie-len bedient. Daö Wort Maske wird von einigen von