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Dritter Band.
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Megalometer

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immer weiter auS, und man sing an, auch in Hain.bürg, Leipzig, Lübeck rc. Pseifenköpfe zu schneiden.Die, beim Drehen, Feilen und Schneiden der rohenKöpfe, abgehenden Späne, so wie auch alle Köpfe, diekeiner Verbesserung fähig waren, warf man anfangs weg.UmS Jahr 1770 oder 1772 aber, gerieth ein RuhlerEinwohner, Christoph Dceiß, zuerst auf die Idee,diesen Abgang zu neuen Pseifenköfen zu benutzen, unddies ist der Ursprung der sogenannten unächten meer-schaumenen'Pfeifenköpfe. Krünitz. I.XXXVII.160. ff., wo fast alles, was über diesen Gegenstandgesagt werden kann, vorgetragen ist.

Megalometer. Eine Borrichtung beim Gebrauch desMikroscops, durch deren Anwendung man sogleich aufdie wirkliche Größe des Gegenstandes schließen kann, unddie von den Mikrometern, durch welche allein die Sehwin»kel bestimmt werden, unterschieden ist; Beseke und an-dere haben sich dergleichen auf verschiedene Weise bedient.Fischer. 111 . 577. s.

Megarische. Sekte ist von dem Megarenser Euklid esgestiftet, und wird, wegen ihres Hanges zum Dispu.tiren auch die eristiscke und dialektische Sekte ge-nannt. Mensel Leitf. I. 270ehl; solches verderben die Milben, s. Milben,ehlkleister wurde schon zu Plinius Zeiten zur Zu-sammsnklebung des damals gebräuchlichen Papiers, ge-braucht. Beckmann Erf. 1. 435.

Meile. Das Meilenmaaß ist römischen Ursprungs, wieschon der Name (Mlliars) verräth. Das römische IVlil-liars begriff 1000 Schritte, jeder zu 5 Schuh gerechnet.Zwanzig solcher Meilen rechnete man für eine Tage-reise. Die neuern europäischen Völker haben aberihre Meilen weit größer angenommen. Anfänglich sindIII. 4