So
Meile
sie wohl zufällig» aus einer zusammengesetzten Summeanderer Maaße, bestimmt worden. Nachher, bei zuneh,wenden Kenntnissen, gaben ihnen die Geographen Bezie-hung aus die Größe des Umkreises der Erde, undnahmen einen aliquoten Theil des Grades für dieMeile an; z. B. den 6osten, -rosten, rgten, je nach-dem es das Verhältniß der eingeführten Meile, zu dergeglaubten Große deS Grades erfordert. In Englandz. B. war eine Meile eingeführt, deren Länge , ohnge-sahr 1/60 von der damals bekannten Große des Gradesbetrug. Daher setzte man die Meile aus i/üo Grad,oder auf eine Minute vom Erdumkreise. Nachher, daPiocardS genauere Erdmessung bekannt wurde/ fand'sich,daß solcher Meilen 6y aus i Grad gingen. Diese eng-lische Meile enthält also in der That oder 827Toisen. Sie ist nicht viel größer als die alte römische,und unter den jetzt üblichen die kleinste. — Die ita-lienische Meile ist der 6oste Theil des PiccardschenGrades, oder yzr Toisen. — Die französischen Schiffer haben es bequem gefunden, 5 Minuten, oderden Losten Theil des Grades für eine Seemeile anzu-nehmen, welche daher 2853 Toisen beträgt. — ZuLande bedient man sich in Frankreich der I-ieue, deren25 auf 1 Grad gerechnet werden. Diese, insgemeinfranzösische Meile genannt, welche man auch eineStunde Weges nennen kann, enthält demnach 228zToisen. — Die deutsche, oder geographischeMeile macht den rgten Theil eines Grades aus. Sieist kein bestimmtes Maaß, das in irgend einem Landemit unveränderter Große wirklich eingeführt wäre, viel-mehr richtet sich ihre Größe nach der Größe des Gradesvom Umfange der Erdkugel, welche verschieden ist, jenachdem man den Grad im Aequator oder im Mittags-