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Mikroskopische Beobachtungen
an der Lampe erst in der Folge kam. Nach HuygenS Berechnung vergrößert ein Kügelchen von i/is ZollDurchmesser, 128 Mal. Die kleinsten Kügelchen dieserArt hat der P. di Torre in Neapel umS Jahr 1765verfertigt. Das kleinste derselben hatte 1/240 Zoll imDurchmesser, und sollte daher 2560 Mal vergrößern.
Sie waren aber wegen ihrer allzu beträchtlichen Kleinheitganz unbrauchbar, ob sie gleich der Theorie nach wohl >die stärksten Bergrößerer waren. Bequeme Einrichtungen jdes einfachen Mikroskops haben Wilson 1702, Trü-ber, u. a. angegeben. Unter den zusam menge setz« !
ten Mikroskopen waren die, mit zwey Convexglasern, >
die ersten. Mikroskop« mit 3 Gläsern haben zuerstHook »K45, und Philipp Bonanni i6yr beschrie-ben. Späterhin hat man auch Mikroskope mit 4 und5 Gläsern verfertigt. Ein holländischer, in Paris woh-nender Künstler, verfertigte 1777 eins mit 5 Glasern,welche- mit Beifall aufgenommen wurde. Hofsmannin Leipzig legte seinen trefflichen Mikroskopen 2 TuboSbei, wovon der kürzere zu den stärkeren Vergrößerungendient. Mehrere Künstler haben noch von Zeit zu Zeitverschiedene Einrichtungen des Mikroskops angegeben. —Gehler 111 . 215. — Krünitz X6. 242. — FischerIII. 57g. — Vollbeding Archiv. 302.
-Mikroskopische Beobachtungen. Die ersten imThierreiche sind von Stell«ti im I. 162Z, und betref-fen die Theile einer Biene. Viel weiter gingen schonPower 1664 und O. Hook 1665. Ganze Sckätzemikroskopischer Beobachtungen aber haben Leeuwenhök1695 — 1719» Grew 1682, Jablot 1718, Wolf1729, Backer 1743, Needham 1745, Adams d.ä. 1747, Adams d. j. 1787, Ledermüller 1760,v. Gleichen 1764, it. 1777 — 1780, Hill 1770,