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. Mohn
chen, hat Puy marin 1812 «funden. — Hermb,städt Düllelin. XU. 176.
Mohn. (kapavsr sornniksiurn Unn.) Nach Linnög'ieht eine einzige Wurzel in einem Sommer 32,000Körner. — Er ist schon in den allerältesten Zeiten häu-fig genossen. Daß man ihn zum Brodtr gebraucht, undauch mit Honig vermischt, gegessen habe, berichtet Di-vscoridrs, und Galen sagt, daß es nützlich sey,ihn statt des Gewürzes auf Brodt zu streuen. Auch nochjetzt wird er häufig in Polen , Schlesien und in vielenandern Landern« in, oder auf Kuchen genossen. Sei-nen Genuß bei den Persern und Egyptern bestätigenProsper Alpinus und Ehardin. Da« Oel wurdeschon zu den Zeiten des Matthiolus (gest. 1577.) inSteyermark und Oesterreich beständig zu Speisen ge-braucht. Auch in Frankreich wurde es, als im Winter1709 die Oelbäume erfroren, zu gleichem Zwecke verwen-det. Im Argons gebraucht man es statt der But-ter rc. — Aus den narkotischen Saamenkapseln«der Köpfchen wird das Opium bereitet. Wahrschein-lich gebührt die Ehre dieser Erfindung den Griechen,und ist zu den Zeiten deS Hippocrates, oder dochnicht viel früher, bekannt geworden. Unter den euro-päischen Aerzten war Theophrastus Paracelsus dererste, der den noch wankenden Glauben gegen die Kräftedes Mohnsastö bestätigte» Murray Arzneyvorrath. II.26z. ff.oll s. Dur.
onaden. Die Hypothese von den Monaden hat Leib-nitz (geb. 1646, gest. 1716.) erfunden. — MeuselLeitf. III» ioyo. Bergl. Fabric. II. 180. 185. III.Z'4.
Monat. Die natürlichste und leichteste Art von Monaten