Band 
Dritter Band.
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Mondkugeln

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hat ein» solche Bestimmung der Längen und Breiten fürdie Mondflecken unternommen, und 1776 ein Verzeich-niß derselben, nebst einer neuen Mondkarte mitgetheilt.Kleine Abbildungen der Mondscheibe finden sich auch beiRost, Bode, u. a. Gehler. III. 288. V. 65z.Fischer. III. 66r.

Mondkugel». Die ersten hat Tobias Mayer 1750verfertigt. Bericht von Mondkugeln. Nürnberg 1750.4. Vollbeding Archiv, zoy.

Mondparalaxe. (Der Unterschied des scheinbaren Ortsdes Mondes, wo der Beobachter auf der Oberflächeder Erde den Mond am Himmel erblickt, von seinemwahren Orte, wo man den Mond am Himmel erbli-cken würde, wenn man ihn aus dem Mittelpunkt derErde, oder aus einem Standorte, der mit dem Mit-telpunkte der Erde und dem Monde in gerader Linieliegt, betrachtete.) Die Methoden der Alten, dieMondparalaxen zu finden, waren sehr unvollkommen. Ptolomäus schloß die Horizontalparalaxe deß Mon-des zwischen den Grenzen von 54' und 1° 41' ein. wel-ches seine Weite von der Erde. zwischen 64 und 24Ecdhalbmesser einschränkt. Eopernicus, Tycho und Kepler stellten weitere Untersuchungen hierüber an.Die neuern Astronomen aber haben theils die Methoden,die Parataxen zu finden, sehr verbessert und vervielfäl-tiget, theils auch genauere Beobachtungen angestellt.Besonders wurden im Jahre 1751 von dr la Cailleauf dem Vorgebürge der guten Hoffnung, und von dela Lande zu Paris übereinstimmende Beobachtungen zurBestimmung der Mondparalaxe gemacht, woraus sichdie größte, mögliche Horizontalparalaxe des Mondes6i' A2", die kleinste 54' 22" gefunden hat. Hierausfolgt des Mondes größte Weite von der Erde 6z, 6s,