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Dritter Band.
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Mondflecken

te, rc. Lilienthal 179». gr. 4. m. 4z K. Fi»scher. III. 661. 66z.

Mondflecken. Hevel und Riccioli hielten die Fleckenim Monde für Meere. Huygens hat 1698 Vertiefun-gen in diesen Flecken wahrgenommen, und laugnet da-her die Meere im Monde gänzlich. Bianchini hat1728 eine Gegend der Mondscheibe abgebildet, woraufansehnliche Hoden und Tiefen zu erkennen sind. Hevel !und Riccioli haben 1647 und 1651 den vornehmstenMondflecken Namen beigelegt. Herschel hat 178zim dunkeln Theile des Mondes einen leuchtenden Punkterkannt, den er für einen noch brennenden Vulkan er-kannte. Eben dergleichen haben nachher Bode, Brüh l, !Nouet, Zach, u. a. erkannt. Ob jedoch diese unläug- !bar vorhandenen hellen Punkte, wirklich brennende Vul-kane sind, mögte wohl noch nicht entschieden werdenkönnen. Gehler. III. 282. V. 648. Fischer III.

654. Dollbeding Archiv, zoö.ondglas s. Kroncnglas.

ondkarten. Schon Galiläi hat 1610 eine, wie-wohl noch sehr unvollkommene Abbildung vom Mondegegeben. Hevel hat 1647 die ersten genauen Mondkar- !ten sowohl für das volle Licht, als -für die Phasen ge- ^liefert. Zu gleicher Zeit hatte auch Grimaldi in Rom Abbildungen der Monoflrcke gemacht, aus welchen Ric-cioli 1651 eine Mondkarte mittheilte. TobiasMayer fühlte 1748 das Bedürfniß, vollkommenereAbbildungen von den Mondflecken zu haben, und machte1750 einen Plan zur Verfertigung der Mondkugeln.

Aus dem, was er dazu verfertigt hatte, hat Kalren-hoser eine schön gestochene Moridkarte um 177z gelie-fert, welche ein Verzeichnis von den Langen und Brei-ten der vornehmsten Flecken enthält. Auch Lamdert