Band 
Dritter Band.
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Mosaische Arbeit

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so ausschließend aufgeführt haben, wie die PassionS-brüder (f. diese) ihre Mysterien. Forkel Gesch. d.Musik. II. 715. s. Königlicher Gesang.

Mosaische Arbeit s. Musivische Mahlerey.

Mostmesser s. Glevkometer.

Mousquetairs. Deren Entstehung in Frankreich fälltin den Anfang des XVII. Jahrhunderts. Ludwig XIII .gab im Jahre 162» seiner Leib-Karabiner-CompagnieMusketen. Sie veränderten dadurch ihren bisherigenNamen, so wie ihre innere Verfassung; denn es wur-den von nun an blos Edelleute unter die Mousque-tair« aufgenommen. Hoyer Gesch. d. Kriegsk. I.458. s. Musketen.

Moußeline. Die Benennung dieses Zeugs ist arabischenUrsprungs. Moßeline nerinen die Araber, nach derLandschaft Moßoli in Mesopotamien , wo es angefer-tigt, und in Menge versendet wird, eins der zartestenGewebe von Baumwolle. Wahrscheinlich ist jenesdie bekannte Landschaft und Stadt Mosal am Tigris ,und von ihr haben die Italiener den Namen Mußoli,und die Franzosen den Namen Moußeline entlehnt.Hermbstädt Bulletin XI. 259. Die Verfertigungder Moußeline ist gegen das Ende des XVII Jahrhun-derts durch die französischen Flüchtlinge in Zürch einge-führt. Hildt Handlungszeit. 1799. St. 4.

Mühlen. Werkzeuge, das Getraide zu mahlen, hatteman schon im höchsten Alterthum. Abraham ließ seinenGästen Kuchen aus dem feinsten Mehle backen, unddas Manna ward wie Getraide gemahlen. Dazu scheintzuerst der Mörser gebraucht zu seyn, aus weichemnachher eine Handmühle ward, dergleichen vermuthelich jede Haushaltung oder Familie hatte. Anfänglichwar das Mahlen «ine Arbeit der Weiber, vornemUch