Musik
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drey waren von Cephisodotus, drey von Stronpy-lion, und die drey letzten von Olympiostenes ver-fertigt. — Diese 9 Musen werden nicht nur für Göt,tinnen des Gesangs, sondern überhaupt der freyen Kün-ste gehalten. Nach Callim.achus erfand Calliope die Lobgesange auf Helden; Clio die Sicher; Euter-pe die Tragödie; Melpomene das Instrument Bar-bitos; Terpsichoce die Flöte; Erato die Hymnen;Polyhymnia die Harnhvnie; Urania den Lauf derGestirne; Thalia die Comövie. — Indessen kommenso wenig die Dichter, als die Mahler und Bildhauer inden Attributen der Musen mit einander überein. —Funke n.ucs Neal-Schultex. III. 8zü. f. — ForkelGrsch. d. Musik. I. 220. ff.
Musik. »Die Erfindung des Gesanges und der Instru-mental. Musik fällt in die ältesten Zeilen. Schon zuLabans Zeilen war es gebräuchlich, die Fremden mitfreudigen Gesängen, und unter dem Schall der Instru-mente zu begleiten. (Zithern und Harfen gab esschon seit Jubal ; in der Folge auch Pauken undTrompeten. Man gebrauchte die Musik bei gotteS-dienstlichen Festen, und bei andern feyerlichen, oder er-freulichen Begebenheiten, auch in Kriegen und Schlach,ten, und im Hiob Paukenschall bei Foltern. Chor»weise abwechselnder und mit Pauken und Tanz begleite-ter Gesang kommt in Mose vor. Alles dieses war aberin den ältesten Zeiten nutz in Vorderasien; die Egypterliebten weder Musik noch Tanz, noch Dichtkunst. —Die alten Griechen hielten besonders viel von der Mu-sik, und betrachteten sie als ein Mittel, nicht nur zurErgötzung des Gemüths, sondern auch zur Bildung desHerzens. Lasius von Hermione, einer Stadt imPeloponeS, der 548 Jahr vor Christi Geburt lebte, wird