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Musik
fast allgemein für den ersten gehalten, der über dieTheorie der Musik etwas geschrieben hat. — Aristo»xenus auS Tarent , ist der älteste musikalische Schrift-steller, von dessen Werken etwas auf uns gekommen ist.— Euklide- ist unter dbn alten Theoristen der ersteund älteste, der die mathematische Klanglehre miteiner gewissen Ordnung behandelt hat. Er lebte ohnge.fähr 277 Jahre vor Christus. -- Euklides war dererste, . welcher demonstrirte, rdaß eine Octave etwas klei-ner als 6 ganze Töne, die Quarte kleiner, als 2 Töneund «in halber» und die Quinte kleiner, als z und einhalber Ton sey. — (Forkel Gesch. d. Mus. I. 358-35 Y- 361. s.) — Auch bre Babylonier fanden vielGeschmack an der Musik. Die verschiedenen Instrumen-te, welche bei ihnen im Gebrauch waren, worden beimDaniel z, g. genannt. Die Meder liebten sie eben-falls, besonders an der Tafel. — Die Erfindung derAbmessung der Töne durch Zahlen, schreiben dieGriechen dem Pythagoras , andere dem Glaucuszu. Die Römer haben, so wie überhaupt ihre Kün-ste und Wissenschaften, also auch das, was sie von derMusik gewußt haben, zuerst von den Erruskern undGriechen erhalten. Auch ihre Instrumente bekameü sievon diesen. Sie erfanden sie nickt. Von der römischenMusik wissen wir wenig mehr, gls daß sie griechischenUrsprungs war, und meistens von Ausländern in Rom ausgeübt wrude. — Der älteste Römer, welcher überMusik geschrieben hat, ist Ditruv, der im Anfangeder christlichen Zeitrechnung unter August lebte. Dernächste Scknftst'-ller nach dem Vikruv, der über Mu-sik, zwar nur beiläufig, etwas geschrieben hat, ist derältere Plinius der in den ersten Jahren nach Ebr. G-von 2z — 79 lebte. Und der letzte, der unter reu Rö-