Name
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schen verfuhren wohl unstreitig mit der Benennung ihrerKinder, so wie wir und andere Völker. Sie legtenihnen frühzeitig einen Namen bei, den sie immer be»hielten. Von den Franken wissen wir es mit Gewiß-heit, daß sie ihre Kinder vor dem yten Tage nach derGeburt benannten. — Bei allen bekannten Völkernscheint die Benennung eines Kindes mit Feyerlichßeirrn,die aus den Gottesdienst Bezug hatten, verknüpft gewe-sen zu seyn. Die Juden thaten dies bei der Beschnei-dung. die Christen bei der Taufe, u. s. w. — Beiden Juden, Griechen und Römern wurden dieNamen gewöhnlich aus der Verwandschast entlehnt,diese Gewohnheit war auch bei den germanischenVölkern eingeführt. Oft gab auch ein Gönner desVaters dem neugebornen Kinde einen Namen. Auchlegten wohl die zu dieser Feyerlichkeit eingeladenen Zeu-gen dem Kinde einen Namen bei. — Die Germa-nen entlehnten gewöhnlich die Eigennamen ihrer Kin-der aus ihrer oder ihrer,Gönnec Verwandschast; könn»ten auch selbst neue Namen auSsinnen. Erstere warendenn alle in germanischen Stämmen gangbare Namen,die von einem Gramm in den andern, von einem Zeit-alter in das andere übergingen, und aus dem dunkel-sten Alterthum bis auf die jüngsten Zeiten fortlebten»Herrmann (Arnim), Siegismund (Siegemud),Diereri.ck (Deuverrck), u. a. noch jetzt gewöhnliche Na-men, waren schon lange vor der christlichen Zeitrechnungbekannt; und vielleicht können Jahrtausende bis zu demersten Erfinder, einiger noch lebenden germanischenNamen verflossen seyn. — Auch in unsren Tagen wer-den selten neue Taufnamen ersonnen, sondern solche ausdem älterlichen Geschlechte, oder von Gevattern u. s. w.hergenommen, daher haben sich die alten germanischen