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Dritter Band.
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124 Nagler

Nagler kommen in Nürnberg izg8 vor. v. Murr Zourn. XIII. 47.

Nahrungsmittel. Dieser Artikel, und wie weit da,rin die Menschen es vom Anfange an in der Erfindunggekrackt haben, ist keiner kurzen Darstellung fähig. Ichverweise daher auf Krünitz, DXV 1 I. iZr. ff. und 611 . I51. ff. und die daselbst angeführten Schriften. Die !Lehre von den Nakrungsmitteln hat Ludwig Lemery(geb. zu Paris r68o, gest. 1746.) in Ordnung gebracht.Meusel Leitf. 111 . 1-68.

Name. Die Hebräer hatten in den ältesten Zeiten nurEinen Namen, der ihnen bei der Geburt, oder bei derBeschneidung beigelegt wurde. In der Folge nahmensie außer ihrem Haupknamen auch noch einen, oder meh-rere Beinamen an. Auch bei den heutigen Juden istdieser Beiname sehr gewöbnlich. Die Römer haltengewöhnlich Z, auch 4 Namen, einen Unterscheidungs-namen, «inen allgemeinen Geschlechtsnamen,einen besodrrn Familiennamen, und einen eigen-thümlichen Beinamen: z. B. Publius CorneliusScipio Africanus . Die Griechen und Römer stelltenFamilienfeste an, wenn sie ihren Kindern Namen gebenwollten. Diese Feste hießen Rominalis. Dies geschah,wie bei vielen andern Völkern, am 8t«n oder gten Tage.

Die heutigen Muhamrdane,r geben ihren Söhnen erstim 8ten oder gten Jahre einen eignen Namen, wennsie die Besckneidung verrickten. Die Habessinieram 4osten Tage. Die Chineser ihren ersten undeignen Namen von den Aeltern, den Schulnamenvon ihren Lehrern, den Zunamen wenn sie heirathen,den großen Namen, wenn sie ein Amt, oder Gewerbeantreten, und den Andachtsnamens wenn sie sich zueiner besondern Secte bekennen. Die alten Deut-