Band 
Dritter Band.
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Narrensieuev

Narrrnsteuer, NarrenzinS. Da den Mashemati.kern zu Alexandrien , die Astrologie zu treiben, nachge-lassen wurde, so mußten sie davon einen gewissen Zinserlegen, welcher der Narrenzins, oder die Nar-rensteuer genannt wurde. Suidas , ein griechischer,historisch-geographischer Schriftsteller des XI. oder X.Jahrh. u. a. leiten diese Benennung davon her, weilsie von Narren um Rath gefragt wurden. Fabric.H. 45*.

Nasen, verstümmelte, zu ersetzen, s. Verstümmelte Na-sen.

Nasenbluten. Schon Hippokrates hat die Zeichendes bevorstehenden Nasenblutens so vollständig vorgetra-gen, als sie kein Schriftsteller neuerer Zeilen vollständi-ger und bestimmter vortragen könnte. Baldingernkedic. Journ. I. g. S. 57. Ein Verzeichniß meh-rerer hieher gehörigen Schriften, welche Mittel gegendies Uebel enthalten, findet man bei Krünittz. LI.3-3-

Nasenspitze, eine künstliche, hat v. Jördens erfun-den. Busch Almanach VI. Zig-

Natur- und Völkerrecht. Zu dieser Wissenschaft hatHugo Grotius (geb. 158z. gest. 1648) den erstenGrund gelegt. ° Nach der ersten Hälfte des XVII. Jahr-hund. hat das Natur- und Völkerrecht aber erst recht dieGesta.t einer philosophischen Wissenschaft erhalten. Dererste öffentliche Lehrer darin war Samuel vonPuffendorsf (geb. i6zr. gest. 1694.). Seinetwegenerrichtete der Kuhrsürst Carl Ludwig von der Pfalz «ine Professur des natürlichen Rechts zu Heidelberg , woPufsendors lehrte, bis ihn 1670 K. Carl XI. vonSchweden zum Professor des natürlichen Rechts, nachLund in Schonen, berief; wo er sein größeres Werk