Band 
Dritter Band.
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Naturaliericabinet

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6s jurs naturas st gontium, und nachher auch daskleinere, äs oklieio tiominis st civis schrieb. Er starbals Kuhrf. Brandend. Geheimer Rath zu Berlin .Fadric. II. 402. III. ZZ2. zzg. 1024. Ladvo-cak. histor. Handwörterb. II. 1717. III. 1010.Bollbeding Archiv. Suppl. 220.

Naturaliencabinet s. Naturaliensammlungen.

Naturalien.Sammlungen-, Naturhistorische Merk-würdigkeiten von Thieren, Pflanzen und Mineralien,pflegte man in den ältesten Zeiten in den Tempeln zuverwahren, wo sie den Göttern aeweihet waren, undwo sie eben so sehr unverletzlich, als andere Geräthe die-ser Gebäude, zum Andenken der späten Nachwelt, auf-gehoben wurden. Mit der Zeit wurden diese, denGöttern geweiheken Seltenheiten der Natur so zahlreich,daß je eine Naturaliensammlung ausmachten, welchefür jene Zeit, und für den Anfang der Naturkundewohl groß heißen konnte. Alle diese Naturalien wur-den indessen als Seltenheiten oder Kostbarkeiten, oderals Denkmäler, oder als Gegenstände des Aberglaubens,also nicht eigentlich in der Absicht, welche man jetzt beiNaturaliensammlungen hat, in die Tempel gebracht.Auch der Kaiser Octavius Au. ustuS hatte in -seinemPallaste eine Sammlung natürlicher Seltenheiten. Dochist nicht bekannt, daß Jemand von den alten Naturfor-schern seiner eignen Sammlung gedacht habe» ohnerach-tet man weiß, daß dem Aristoteles, auf Alexan-ders Befehl, alle Jäger, Vogelsteller, Fischer und Thier-wärter, Naturalien zubringen mußten. Eine Hauptur-sach, warum in alten Zeiten Naturaliensammlungenselten gewesen sind, mag wohl darin liegen, daß mannoch keine bequeme Mittel kannte, solche Körper, wel-che bald in Fäuluiß gehen, zu «halte». Dir Mittel