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Neger
ten Beschwörungen der Todten beschäftigt. Wird auchdie schwarze Kunst, und die Betrüger, welche sichdamit abgeben, Schwarzkünstler genannt.—> SchonHeiden und Juden hingen vormals an dieser Weissa-gung. — Die Heiden hielten sie den Orakeln gleich,und da kam denn eine Betrügerey über die andere. —Bei den Juden beweist die Geschickte mit dem Weibe zuEndor, (i. Sam. 28, 7.) den Glauben an solche Thor-heiten. In neuern Zeiten ist Swedenborg wegen sei-nes geglaubten Umgangs mit Geistern bekannt, undnoch später Johannes Schröpfer, der sich am 8.Oktober 1774 im Rosenthale vor Leipzig erschoß, wegenseiner Magie, als ein Betrüger berüchtigt. — Krü-nitz. Lli. z5. — Funke neues Rralschullex. lil.974 -
Neger. Ueber die körperliche Verschiedenheit des Negersvom Europäer, hat zuerst Sömmering 1785 eineeigne Abhandlung geschrieben» und solche 1785 zu Frkf.u. Leipzkg herausgegeben.
Neigung der Magnetnadel. (Inciinatio.) So nenntman den Winkel, aim welchen die Richtung einer freyschwebenden und im Gleichgewichte stehenden Magnetna-del, gegen die Horizontalfläche geneigt ist. Die Nei-gung der Magnetnadel zu beobachten, dienen eigne Vor-richtungen, die man Neigungscompasse, Nei-gungsnadeln zu nennen pflegt. Robert Nor-wann, ein englischer Seemann und Künstler, hat,so viel man weiß, den, ersten Neigungscompaß verfer-tigt, und damit im Jahre 1576 zu London die Nei-gung der Nadel beobachtet. Die Verbesserung des Nei-gungscompasses ist 1748 von Bernoulli, Euter undde la Tour geschehen. Auch Brander und Höschelhaben 1779 voUkommnere Neigungscompasse beschrieben. —