Band 
Dritter Band.
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46 Nelke, Gewürz- ^

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Spanien » den Holländern und Engländern, in Ans«.hung der Handlung, durchaus Gesetze vorschreiben wollte» !

deschlvssen die Holländer, ihre Gewürze selbst au« Ostin« !

dien zu holen, und machten sich zu Anfang des XVI. jJahrhunderts gänzlich von den moluckischen Inseln, und !insonderheit von Mackjan, oder Machian, welchefür das ursprüngliche Vaterland der Nelkenbäume gedal-ten wird, Meister. Seitdem haben sie sich am meistenin Amboina festgesetzt, nachdem sie solches den Portu-giesen abgenommen,^ welche diese Baume in Menge da-hin gepflanzt hatten; und da sie sich die Einwohnetvon allen moluckischen Inseln unterwürfig gemacht haben»so ist es ihrer ostindischen Compagnie damals gelungen,die Engländer von diesem Handel zu verdrängen, inson-derheit dadurch, daß sie die Nelkenbäume auf allen die-sen Inseln, bis auf 4 derselben, ausgerottet haben.

Die 4 Inseln, wo sie dieselben stehen ließen, sind Am.boina, Omo oder Oma, Anemo oder Honimoaund Nassellau oder Nussalaut, von welchen dieCompagnie eine hinlängliche, ja überflüßige Meng« Nel-ken, zu ihrem Handel nach Europa bekommt, indemman, nach Rumph's Zeugniß, in Einem Jahre inAmboina allein bis zwey Millionen holländische Pfundedaselbst einärndten kann. Diese Bäume sind ohne Zwei-fel um so lsichter auszurotten gewesen, da sie in ihremeignen Valerlande sehr zärtlich sind, und auf Gebirge»gar nicht, sondern nur an dem Bezirke derselben, undin einer gehörigen Entfernung von dem Strande, woihnen die Seeluft nicht nachtheilig werden kann, fort-kommen. Auf den großen Inseln Java, Bornes,und selbst an demjenigen Theile von Celebes , welcherMacasar heißt, hat man sie zwar angepflanzt, abersie trugen keine Früchte. Das Botrrland dies« Gewürz-