Band 
Dritter Band.
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222 Papier betreffende Erfindungen

Aus Eibisch hatte schon Schäfer Papier verferti.gen lassen. In Frankreich sind nachher die Oeuvre,des Marquis de Vilett« auf Eibisch Papier gedruckt,welches aber eine gelblich-grüne Farbe hat. Bor etwa15 Jahren hat man es in Frankreich dahin gebracht,aus Eibisch ein sehr gutes, feines, weißes Papier zuverfertigen, wovon der Buchhändler Scherz aus Straß,bürg i8oz die ersten Proben mit zur Messe nach Leipzig brachte. Journ. f. Fabr. rc. 180z. Jun. 516.

Aus Gerberlohe ein gutes Packpapier zu machen,hat Loschge zu Burgthor,, ohnweit Nürnberg, erfun-den. Goikhard Anleit. der Gewerbsk. 1802. z.H. 33 -

Aus dem weißen Häutchen der wilden Aloe Pa,pier zu machen, hat ein Engländer erfunden. Allg.Lit. Z it. Jntell. Bl. Jen. 1802. N g.

Ein Papier zu Wecksel briefen, Obligatio-nen rc. die äußerst schwer nachzumachen sind, weil dassogenannte Wasserzeichen, in zweyerley Farben, in derSubstanz des Papiers selbst gefärbt, vorhanden ist, hatder Papiermacher Odent zu Couttalin, erfunden.Journ. f. Fabr. rc. »801. Oct. zo8.

Ein Mittel, wodurch man in jeder Jahreszeit einvortrefflich weißes Papier bereiten kann, hat derProf. Trom mödors zu Erfurt erfunden. Reichsanz.1799 N. 2Z0.

Ein Mittel, Oelflecken aus dem Papiere zubringen, hat der Apotheker Fr. Chr. Hergt zu Hada,war, gezeigt. Busch Alman. V. gz2.

Ein neues Mittel, die Masse zu bleichen,woraus Papier gemacht wird, hat Loysel zu Paris ,vor ohngefähr 20 Jahren erfunden. Allg. Lit. Zeit. Jn-tell. Bl. Jen. 1802. N. 6z.