Band 
Dritter Band.
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Papier , türkisches

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Eine Maschine, die Lumpen zu reinigen, hatLoschge zu Burgthan 1802 beschrieben. Journ. sürFahr. »802. Febc. 121 126.

Eine verbesserte Art, dem Papiere einen bläuli-chen Schein zu geben, hat Schürmann i8uz bekanntgemacht. Journ. s. Fabr. 1803 Aug. 145.

Eine neue Art, Papier in der Masse zu leimenund zu färben, hat der Papiermacher Jlling zu Er-bach im Odenwalde um lgoü erfunden. Götting.Laschend, f. d. I, 1807. S. izr.

Papier türkisches, ist wahrscheinlich eine deurschc Er-findung aus der Mitte des XVII. Jahrhunderts. DerName des Erfinders ist nicht anzugeben. Die älteste,bis jetzt bekannte wahre Nachricht vo,n der Verfertigungdesselben, steht ia Kunkels Glasmacherkunst S. 417.(Nach der Nürnberger Ausgabe von 2785 ) Beckm.Ers. IV. 2zz. *

kapier rnactre. Ist eine französische Erfindung, wieschon der Name anzeigt. Anfangs bestand es aus einemPappentrige. Im Jahre 1740 aber erfand Mar-tin, ein Lakirer zu Paris , die Kunst, Dosen undandere Sachen, von zusammengeleimtem Papierezu verfertigen, und seitdem wendet man die sonst üblicheMasse selten an, sondern bedient sich der letztem Erfin-dung. Nach Martins Tode ist ihm Girot in die-ser Kunst gefolgt. Endlich kamen die Deutschen auchhinter diese Kunst, und machten sie nach. In Berlin werden Kutschen, Stühle und anderes Hausgeräth, nachArt des Martin, sehr schön lackirt. Im Jahre 1765ließ Friedrich der Große zu diesem Behufe ein eig-nes Haus bauen, welches der Lackirer Chevalier er-hielt, der diese Arbeiten schon zu nickt geringer Voll-kommenheit gebracht hat; und der Hoflackirer Stob-