Pelzkleider
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von Norwegen , in der Mitte des XI. Jahrhunderts»trug einen rothen Mantel, der mit weißem Pelzwerkegefuttert war. Am Dänischen Hose trug man nochim XU. Jahrhundert Schafpelze. Bei den Gelen ge»hörten die Petzkleider zur Pracht, daß solche ihre Köni»ge und deren Minister, und die vornehmsten Bediententrugen. Die Römer nahmen diese Srtte ihrer Siegerbald an, wurden aber auch deswegen anfänglich vonden Patrioten geradelt, und Kaiser Honorius verbotsogar im Jahre zy/ gothische Kleider, und namentlichPelze in Rom , und im Gebiete der Stadt zu tragen;aber das Gesetz wurde, der geschärften Wiederholungenohnerachtet, dennoch nicht befolgt. Dom Gebraucheder Pelzkleider bei den Persern finden sich mehrereZeugnisse. — Nachdem die P.lzkleider in Italien Mo-de geworden waren, so verbreitete sich diese von daher,bald über alle Theile von Europa . Carl der Großetrug im Winter einen Pelz, welcher Schultern undBrust bedeckte» aber von inländischem Pelzwerke. AisKaiser Oliv lu. rooi einen Gesandten nach Constanli-nopel schickte, war dessen Begleiter mit kostbaren Pelzenbekleidet. Im Anfange des XU. Jahrhunderts ließensich die Domherren eines Stifts in Frankreich , mit scho-nen Pelzen bestechen. Gleichwohl ist der Gebrauchdesselben auf einem Concilium den Geistlichen verbothenworden. Nach den Londoner von 1127, sollen die Aeb.tissmnen und Nonnen nur Sckaf- und Katzenpelze tra-gen. Am Ende des XU. Jahrhundert- wollte Niemandmehr Schaf- und Fuchspelze tragen, welche ehemals tueBaronen und vornehmen Geistlichen getragen hatten. —Die Regenten haben zuweilen ernstliche Mittel zur Ver-minderung dieser Pracht anzuwenden gesucht. Hermelin,Zobel u. a. kostbare Pelze, wurden in Frankreich und