s6»
Perlenfischerey
wendig mit den Schuppen des Weißfisches (c^prinu,siburous I^inn.) überzogen. Der Umstand, daß Ja.guin auf seinem Landgute bei Paßy einmal gewahrwurde, daß, als solcke kleine Fische gewaschen wurden,das Wasser feine silberfarbige Theilchen enlhielt, die ei-nen Bodensatz wachten, der den schönsten Glanz derPerlen hatte, gab Gelegenheit zu der Erfindung. Erschupfte die Fische ab, und nannte das im Wasser ver.breitete sehr zarte, glänzende Pulver: Perkenessenz,oder esrenoe ä'orient, bei welchem Namen er an orien-talische Perlen gedacht zu haben scheint. Man brauchtmehr als 4000 Fische, um 1 Pfund Schuppen zu er-halten, und diese geben noch nicht 4 OnceS der Perlen-efsenz, daß also »8 bis 20,000 Fische zu einem Pfundedieser Essenz erforderlich sind. Ein Mensch kann in ei-nem Tage 600c», aber» wenn sie vorzüglich schön wer-den sollen» nur 12 bis 1500 solcher Glaskügelchen bla-sen, die zu Perlen dienen sollen. Zn Chalounois isteine Fabrik, in welcher täglich 10,000 Perlen fertig wer-den. Die vor vielen Jahren auf eine kurze Zeit Modegewesenen künstlichen Perlen von unnatürlicher Größe,hießen Schottische Perlen. Provinzialnomen des ge-dachten Fisches sind: Uckeley. Blüte, Witling,Nesteling, Sckneiderfischchen, Zumpelsisch,Mayblecke, Spilzlauben u. a. m. Beckm, Erf.II. 32Z. . Krünirz. 6VUI. 559.
Perlenfischerey im persischen Meerbusen; davon hatJacob Morier, der in den Jahren i8c>8 und 1809,als Sekretair den englischen Gesandten nach Persien be-gleitete, im Jahre 1812 Nachricht ertheilt. — Hermb-städt Büllrtin. XV. 211.
?erpetuum mobile. Schon der Engländer RogerBaco, der gegen 1290 starb, lehrte, wie man ein