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Dritter Band.
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Pest

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dem Wallachischen Skumpina bekannt ist, und altGerbe» und Farbematerial versendet wird. Wachst auchin England, in der Türkey, im Oesterreichischen u.Schon vor 200 Jahren ist dieser Strauch von Bauhin,und vor etwa 40 Jahren von dem Freyherr» von Jac.quin zu Wien beschrieben und abgebildet. Seit undenk-lichen Zeiten ist er in den Künsten vielseitig gebraucht.Schon Theophrast erwähnt seiner unter dem NamentÜogß^nisr und (HoLcouilou, und Plinius unter demNamen dotinus. Bauhin und Elusius gedenkensowohl seiner Anwendung zum Färben, als auch zumGerben, welche, ihnen zufolge, vormals vorzüglichbei Wien statt fand. In Spanien, Frankreich ec. dienter gegenwärtig als ein gelbes Pigment in der Färberey;die Blätter und jungen, Zweige aber gepulvert als Ma>terial zur Schwarzsärberey und Krapprothfärberey, undzur Gerberei). Hermstädt Bülletin. IX. 382,

jP est. Die Jnoculativn der Pest ist eine Erfindung desrussischen Wundarztes Samoilowitz, der in den Iah.ren 1782 bis 1783 bei 3000 Personen mit glücklichemErfolge diese Inokulation angewendet haben soll. Hal-le Magie. IV. 422.

Pesthäuser, sind im Jahre 1423 auf der Insel II La-rsretto veccirio, und 1468 auf der Insel II Osraret-io rmovo errichtet worden. Beckm. Erf. II. 579.

Petarden. Der wahre Erfinder ist unbekannt. NachStrada sollen sie zuerst 1587 durch Martin Schen-ket bei Bonn angewendet seyn, wo dieser unternehmen-de Mann eine Petarde an die Rheinpforte schrauben ließ,und dadurch die Stadt einnahm. Nach d'Aubignsaber soll man sich ihrer schon 1574 bei einem Schlossein iRowerque bedient haben, auch nach Sully imJahre 15-9 St. Emilion vermittelst einer zwischen 2