Petersgroschen, PeterSpfennig
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Fenstern angeschraubten Petarde, erobert seyn. Die Eh-re der Erfindung dieses Kriegs-Instruments scheint denFranzosen zu gebühren. Hoyer Gesch. d. Kciegsk. I.362.
Petersgroschen, Peterspfennig. Den Petersgro«schen verwilligte Inas, König der Westsachsen in Eng-land (von 689 bis 727) dem Pabste, daß alle Jahrvon jedem Hause ein Groschen nach Rom sollte bezahltwerden. Diese Einnabme floß dem Pabste durch JnaSVeranstaltung, seit 725, durch Königs Offa Verord-nung, seit 794, und durch Königs Elhelwolph Ein-richtung, seit 848 zu, so daß die Päbstr aus allen Län-dern im Occidente, nach und nach ihre Einkünfte hat-ten, und alle Klöster und Mönche unter ihrer Contribu-tion standen. — Von den Pohlen wurde dem PabsteBrnedict IX. unter andern zugestanden, daß jederPohle jährlich einen Pfennig, den PeterSpfenniggenannt, zu einer brennenden Lampe an die Petrrskirchezu Rom zins-n sollte. In England hat K. Heinrich VIII. diese päbstiiche Prellerey abgeschafft. — Fabric.II. 6l». 644. 646. 844. III. 517.
Pctitmaikres. Die französischen Liebhaber der Kupfer-sammlungen verstehen unter diesem Namen die Kupfer-stecher aus der ersten Zeit dieser Kunst, dje sieauch sonst vieux mailre», oder die alten Meisternennen. Den Namen Petitmaitres haben sie ihnendarum gegeben, weil sie meistentheils ganz kleine Stückeverfertigt haben. Ihre Werke, die, sey es in Kupfer,oder in Holz, überaus sein und nett gearbeitet sind«werden gegenwärtig ziemlich selten. Die Folge dieserkleinen Meister sängt von der Mitte des XV. Jahr-hunderts an, und geht bis gegen das Ende des XVj.Die meisten dieser Meister waren Deutsche, die bestm