Quassia
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mal im Jahre durch ein Opfer ehren sollte. Die übn»gen Lieferungen, als: Brod, Würste, Flachs, Schafe rc.rühren zum Theil aus Urzeiten von den Stiftern derKirchen selbst her, theils sind sie auch Ueberbleibsel vonden ehemaligen freyen Gaben, die zuerst durch die frän-kischen Capitularien. und sodann, was diese unvollen-det ließen, durch Concilien und Synoden des Mittelal»ters, besonders des XII. und XIII. Jahrhunderts, ihrenachherige Festigkeit, und noch jetzt dauernde Verfassungerhalten haben. Grellmann Gesch. der Stolgebühren.59 >
Quassia. Nach Fermin wurde schon 1714 der Aufgußder Blumen der Lois äs Lc>I»i oder Bitterquassia((Quassia srnsrs) auf Surinam , als magenstärkendrsMittel gebraucht, und bereits 1742 auch das Holz der-selben, dem Hauprmanne Ludwig Braun, Schwie-gersohn des berühmten Haller, daselbst, als ein sehrbekanntes Mittel verordnet. Gleichwohl soll, wie derSchwedische Oberstlieutenant und Rath, Carl GustavDalberg, nach seiner Rückkunft 1761 auS Surinam ,dem R. Linus erzählte, ein Neger, damiliger Sklav,bei seiner Schwiegermutter, Namens Quassi, oderCoissi, der Entdecker derselben seyn, und sich damit,weil er es als ein geheimes Mittel, gegen die, ausSurinam einheimischen, bösartigen Fieber, mit demglücklichsten Erfolge anwandte, viel Geld, und einenso ausgebreiteten Ruhm erworben haben, daß, nachdemer sein Mittel ihm und andern entdeckt, der Baum, dersolches liefert, nach ihm Quassia benannt worden.Auch der schwedische Naturforscher Roland er hatte dieKräfte dieses Holzes aus dem Munde diese- Sklaven er-fahren, und die ersten Stückchen davon 1756 bei seinerRückkehr mit nach Stockholm gebracht. Von hieraus