Band 
Dritter Band.
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Quarantäne

in Böotien, that dies Cadmus zuerst um 2489. Pli-niuS. H. 1 ^. VII. Z7.

Quarantaine. Zn den ersten Jahrhunderten unsrerZeitrechnung sahe man die Pest als eine göttliche Strafe,oder als ein Verhängniß an, dem man nicht vorbeugenkönne. Aber bei der Pest, welche sich im XIV. Jahr-hunderte weiter und länger, als jemals, über den größ-ten Theil von Europa verbreitete, sing man an, aller-ley Anstalten dawider zu verordnen. Die ältesten, derenman bis jetzt in der Geschichte Erwähnung gefunden hat,sind die, in der Lombardey, oder in Mayland von1374' iZ83 und 1399. Die Benediger haben nachherdas Mittel wider die Ansteckung verbessert, so daß des.wegen andere Staaten ihnen nachgeahmt haben. Aberdas Jahr, in welchem von ihnen die Quarantaine zu-erst angeordnet worden, ist ungewiß. Entweder 1484,oder 2448- Warum 40 Tage zur Probe der Ansteckunggewählt sind, davon ist die Ursach wohl aus der Lehreder Aerzte von den kritischen Tagen mancher Krankheitenabzuleiten. An der türkischen Grenze sind unter KaiserJoseph II. die 40 Tage auf 20 eingeschränkt worden.Beckm. Ers. II. 51z. . V. zzr. , s. Gesundheüs-scheine.

Quaree. Ist von Carl dem Kühnen, Herzog vonBurgund, 147z angeordnet. Das achteckige Quaroehat Puysegur der Aeitere im XV. Jahrhundert erfun-den. Hoyer Gesch. d. Kriegsk. I. 99. 47Z. Letztereshaben die Preußen 1788 zuerst angenommen. Das. II.956.

Q uartalopser, der Kirchenbedienten, sind zuerst 1287in England auf der Synode zu Excester entstanden, woverordnet wurde, daß jeder, der das 14t» Jahr zurück,gelegt hätt», die Kirche, bei dkr er eingepsarrt sey, vier«