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Erster Band.
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Abweichung der Magnetnadel

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teten Compaß, haben Brande r und Hösckel im Jahre177g beschrieben. Gehler I. 17.

Abweichung der Magnetnadel, (veolinatlo.) Sonennt man den Winkel, um welchen die Richtung derMagnetnadel von der wahren Mittagslinie, um einigeGrade gegen Osten oder Westen abweicht. Diese Ab»weichung will man schon 12SY wahrgenommen haben;doch finden sich die ersten zuverlässigen Beobachtungendarüber nicht eher, als im XVI. Jahrhunderte. Del'Jsle besaß ein Manuskript eines Piloten Crignonaus Dieppe vom Jahr 1534, welches dem^Admiral Se-bastian Chabot zugeeignet war, und worin die Abwei-chung der Magnetnadel erwähnt wird; daher eS einMißverständniß zu seyn scheint, wenn man den Chabotselbst, und den Gonzalez de Oviedo , als. die Erfin-der der Abweichung der Magnetnadel, nennet. GeorgHart mann hat 1536 die Abweichung 10I Grad gefun-den, und 1550 ward sie zu Paris von OrontiuSFineus 8 Grad östlich beobachtet. Ums Jahr 1722und 1723 entdeckte Graham außer der bekannten, im-mer fortgehenden, Veränderung, noch eine tägliche, pe-riodische Veränderung in'der Abweichung der Magnetna-del. Im Jahr 1750 fand Wargentin eine regulairetägliche Veränderung der Declination, imgleichen eineStöhrung derselben bey Nordlichtern. Um das Ende deSJahres 1756 fing Eanton seine Beobachtungen über dieVariation an, und theilte der Königlichen Societät 1759wichtige Versuche über diesen Gegenstand mit; unter an-dern: daß die Anziehung des Magneten durch die Wär-me geschwächt werde» aber wieder zunehme, indem er ab-kühle. rc. — Das Abweichen der Magnetnadel gegenMorgen, pflegten die Alten Lrascissars, das gegen Abend,LIsAistrissars zu nennen. Gehler I. 16. V. s.