Band 
Erster Band.
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Aerzte

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n^ch von andern, berühmten Schulen der Arzneykunst.Die italienische, die ihren Uisprung vorn Pylhagorashat, ist etwa ums Jahr 550 vor Cd. G. eingerichlet.Die Priester eines jeden Aeskulaplempels stellten eine Artvon medicinischem Cvllegium vor, von dessen Aerzten manArzneymittel und Heilung haufenweise suchte und erhielt.In den Heldenzeilen trieben neben den Asklepiaden grir«chische Punzen die Chirurgie. Gewöhnlich, (nur nicht inEgypten) waren in den ältesten Zeiten Arzt, Wundarztund Apotheker nur Eine Perlon. Das Arztlohn siehetman schon allenthalben eingeführt. Wenn MelampuS(^8>8 34) und Podalirius um 2yy8. Stricken

von Königreichen für verrichtete Kuren erhielten, so wa-ren dies außerordentliche Falle. Könige gaben diese Be,lohnung und Königliche Prinzen erhielten sie. NlchPlinius waren seit Erbauung der Stadt Rom schonwehr als 6oo Jahre verflossen, als die Römer nochohne Aerzte lebten. Es gab zwar zu Rom Arzneykun-dige, die aber keine Prohßion davon machien. Ein sol-cher war Cato, der selbst ein W:rk »on Krankheitenund Arzneymitreln geschrieben hat. Jede,mann war sei-ner selbst, und seiner Familie Arzt. Der erste, der zuRom , um des Lohns willen die Arzneykunst getriebenhat, ist Arcagatus, der den Zunamen Vulncra-rius erhielt, weil er in, Heilung der Wunden eine be-sondere Geschicklichkeit zeigte. Anfänglich schätzten ihndie Isomer sehr hoch, da er aber die Wunden mit Schnei-den, Sengen und Brennen kurirte, so nannten sie ihn«inen Schinderknecht, und wurden seiner überdrüßig.Die Ankunfr dieses Arcagatus setzt Plinius inSJahr ZZ4 Da er aber kurz vorher versichert har Rom sey 600 und mehrere Jahre ohne Aerzte gewesen, so muß«S mit diesem nicht lange gedauert haben. Nach Arcaga»