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Erster Band.
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Aesthetik

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ihren Priestern, den Druiden, zu suchen. Auch, als sichdie Deutschen zum Christenthum bekehrten, vertraten diechristlichen Lehrer die Stelle der Aerzte. Erst unter Carldem Großen findet man eine Spur von ordentlichenAerzten in Deutschland . Dieser hatte ums Jahr 779einen Leibarzt, der Winter hieß, und vermuthlich einDeutscher war. Goguet I. 197. 198. II. 214 —217. III. 81. Gatterer I. 47. 28z. JagemannI. 274. Juvenel I. 27Z. ff. Fabric. allgem. Hist.d. Gelehrs. II, B. Merisel Leitf. zur Gesck. d. Ge-lehrs. II. Abth. Busch Handb. d. Erfind. I. 227 —253.

Aesthetik. Baumgarten in Frankfurt (geb. 1714. gest.1762.) ist 1750 der'erste gewesen, der die Philosophie derschönen Künste, welcher er den Namen Aesthetik gege-ben hat, aus philosophischen Grundsätzen wiewohl sehr un-vollständig vorgetragen hat. Sulzer 1 . zg. S.Busch Handb. d. Ers. I. 41. ff. Meusel LeitfadenIII. 1097.

Aeschericht s. Kobolt.

^etkiops Niinsrslls s. Quecksilbermohr.

Aetzen. Aetzkunst. Die Kunst, vermittelst eines schar-fen Wassers, die Zeichnung auf metallene Tafeln ein-zugraden, von welchen sie nachher auf das Papier abgedrucktwird, ist neuer, als die Kunst mit dem Grabstichel in Kupferzu stechen. Einige schreiben die Erfindung dem AlbrechtDürer zu Nürnberg zu, und setzen die Zeit ins Jahr1512. Die Sache ist aber ungewiß. Einer der ersten,die sich darin hervorgethan haben, ist Simon Erisius,ein Holländer, ums Jahr 1640. ' Einige glauben die Er-findung dieser Kunst schon Dürers Lehrer, MichaelWolgemut , zuschreiben zu können. Die Italiener ha.den versucht, den Deutschen die Ehre der Erfindung strei-