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Amarylle.
diese auslauget, den Platz mit Quecksilber verquicket, unddas Amalgams hernach durch Leder drückt. Beckm. Ers,I. 44. Bibl. XXIII. zyZ. Fischer spanische Mis-tellen I. 242. Von Born über das Anquicken dergvld- und silberhaltigen Erze rc. Wien 1786. S. 1.s. 167. f. ,
Amarylle (^.mar)'IIis kormosissirno.) Die Zwiebeln die-ser, zu den herrlichsten Schönheiten unsrer Garten gehö,rigen Blume, erhielt Simon von Towar, Arzt inSevilien, 159z von einem Schiffe, welches aus Süd-amerika kam. Abbildungen davon sind schon von demGrgsen von Aremberg 1601, und von dem GärtnerRobin r6c>8 gegeben. Die vollständigste BeschieibungMit einer guten Zeichnung, hat 1742 Linn6 geliefert,der auch der Gattung den jetzt gewöhnlichen Namen2737 gegeben hat. Beckm. Ers. III. 302.-
Lrnur^llis korrriosissirns s. Amarylle.
snrllisnsls s. Gurrn sey - Lilie.
AmboS s. Hammer.
Amethyst. War schon den Alten bekannt. Wird häufigund schön in Südwest von Jßoire in Frankreich gefunden.Der erste, welcher den Amethyst daselbst zu nutzen ange-fangen hat, war Eanillao, ssigusur äs lüliatssu-»suk, in der Mitte des XVI!. Jahrhunderts, worauf dieAmethyste von Chateauneuf, wie man sie nannte, eineZeitlang sehr beliebt waren. Beckm. Bibl. X!X. 21A.
Amnestie. Das erste Gesetz dieser Art hat, so viel manweiß, der alhenjenstsche Feldherr Thrasybulus , im letz-ten Viertel des !V. Jahrh, vor Eh. G. gegeben. Vo-lk r, VI ax. IV. i. Ladvocat. Handwörterb. IV. 686.
Amphikord, ein Saiteninstrument, hat Jean Doni er-funden. Kurzges. Handwörterb. üb. d. schönenK. I. 47.