Band 
Erster Band.
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52
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Zs Antiphlogistischeö System

Vergessenheit gerathen war. Busch Handb. der Erfind»

I. 176.

Antiphlogistisches System. Schon im Jahre 1674hat ein englischer Arzt, D. Moyow. Ideen in seinenSchriften verbreitet, welche den anliphlogistsschen sehrähnlich sind, welche aber damals, da die Chemie erst ineine wissenschaftliche Form gebracht wurde, kein Aufsehenweiter erregten, und erst nach einem Jahrhunderte vondem Stifter des antiphlogistischen Systems, Lavoisier ,Beifall erhielten. Im Jahre 1777 lieferte Lavoisier einzelne Abhandlungen über diesen Gegenstand, und imJahr 1789 erschien das neue System zu Paris , welchesHrrmbstädt »799 inS Deutsche übersetzte. Unter den'Deutschen war Shurer 1789 der erste, der dies neueSystem in einer Dissertation bekannt machte, und Gir-tanner hat es 179s in möglichster Kürze zu entwerfen,unternommen. Gehler V. zy. Fischer I. ZÜ4. Fischer Eesch. d. Physik V 1 U. 21. MeufelLeitf. IN. aaZZ.

Antiphonien, ehemalige Gesänge in der Kirchenmusik,durch welche die Genzeinde dem Priester, oder ein Tdeildes ChorS dem andern antwortete, wie dies bisweilennoch bei dem römisch-katholischen Gottesdienste geschiehet,sollen nach dem Berichte des Socrakes, eines griechi-schen Schriftstellers des V. Jahrhunderts, schon von demheil. Jgnatius, einem apostolischen Kirch-nvater, ein-geführt seyn; daher denn die Gesänge selbst den NamenAntiphonien bekommen haben, und die Bücher, worindies? Gesänge gesammelt wurden, ^ntijiliori-iria hießen,welches ohngefähr das bedeutet, was man jetzt ein Ge-sangbuch nennt. Sulzer I. 141.

Antipoden.. Schon Pythagoras (um A40 vor Chr. G )und seine Nachfolger statuirten Antipoden. Plato