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Apotheken
nervlich die Materialien zu Arzeneyen führen, und dar- jaus nach jeder ihnen von Aerzten, oder andern, gegebnenVorschrift, Arzneyen kunstmäßig verfertigen. Die Aerzte !in Mika sollen, wenigstens schon im XI. Jahrhunderte,den Anfang gemacht haben, die Zurichtung der Arzneyen,nach ihrer Vorschrift besondern Künstlern zu überlassen,und solchergestalt wäre denn in Airika zuerst die Tren-nung der Pharmaceulik von der Medicin aufgekommen.Diese Einrichtung scheint duich die arabischen Aerzte zu-erst nach Spanien, und in den untern Theil von Italien gekommen zu seyn, wie denn auch wirklich die ersten be-kannten Apotheken im untern Italien angetroffen werden. >An manchen Orten, vvrnemlich in ReickSstädien, wurden !die Apotheken auf öffentliche Kosten angelegt, und gehör- !ten dem Magistrat. In England kömmt die erste Er-wähnung eines Apothekers in London , im Jahre 134z !
vor. In Frankreich kommen die Apotheker nicht vor !I4L>4 vor. Stutaard erhielt eine Apalheke in der er- !sten Halste des XV. Jahrhunderts; Nürnberg imJahre ig.68; Augsburg 1445; die Ralksapolheke zuHamburg ist schon vor dem XVI. Jahrhundert da ge-wesen, Frankfurt am Mayn hat schon vor 1472Apotheken gehabt. In Basel ist schon »440 eine Apo-theke gewesen. In Berlin ist die erste bekannte Apo-theke 1488 angelegt, und die jetzige Hmapvtbeke daselbst2598 gestinek wvlden. Kroßen erhielt eine Apothekevor 1574. In Halle ist vor 1493 keine Apotheke ge-wesen? Im Jahr 153z wUtve daselbst die zweyte, und1555 «ne dritte angelegt. Prag erhielt 1409 eine Apo-theke und zu Eisenach war 1560 noch keine Apoiheke,auch l6z8 noch keine Hojapotbeke. Oldenburg erhieltI593, Hanover 1565, die Braut schweigischenLande nach iZÜ8 Apothekern Die Hvsapotyeke zu DreS-