Band 
Erster Band.
Seite
63
JPEG-Download
 

Wer 6I

besserer Einrichtung der Assecuranzen gegeben zu haben.— Beckm. Erf. I. 204. ff IV. zoi.

Aster, Sternblume (Xstsr I^inn.). Stammt ausEkina und ist von Heben streit zuerst aus Paris nachDeutschland gebracht, wo sie sich sehr vermehrt hat.Goth. Hofkal. vom I. itzoo.

Astrodicticum, Sternweiser, Sternzeiger. EinWertzeug. durch welches man die Sterne leicht finden undkennen lernen kann; ist von Ehrhard Weigel. Pros.d. Math. zu Jena (geb. ik>2Z. gest. 1699.) erfunden.Universallex. I!. 1947. f.

Astrolabium. Planispdarium Analemnea. Win«kel Messer. Der Erfinder des ersten allgemeinenAstroladii ist unbekannt Der Araber M^ßalah schriebim IX. Jabrh. über die Verfertigung des Lstroladii; aberweil von seinen Schriften nichts gedruckt ist, so weißman nicht, ob er das allgemeine Astrolabium gekannthabe; denn besondere Astrolabien, d>e auf eine ge»wisse Polhöbe gerichtet waren, hat schon Ptolo-wäus im II.. Jahrhundert gekannt, und Synesiusvon Eyrene im V. Jahrhundert verbessert. JohannSlöfflcr, Lehrer der Maihem. zu Tübingen (gebor.1452. gest. iZZl?) beschrieb im Jahre ,Z,o ein allge«meines, aui olle Polhöhen eingerichtetes Astrolabium,sagt aber selbst, baß er nicht der Erfinder iey Reine-rius Gemma, von seiner G bnrlsstadr Oackum inFriesland, Frisius genannt, P 01. der Med zu Löwen»kann noch w'niger der Erfinder des allgemeinen Astrora»bii leyn, denn er starb >558 im gosten Jahre seine-Alters, und Stöfller halle schon iHro sein allgemei»«e« Astrolabium beschrieben doch hat tzürmma ein neu»es Werkzeug von der Art delchneve» und abgebildet.Allgemein« Astrolabien haben übrigen» noch der Spanier