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Erster Band.
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Astrologie

Johann de Nejas, 1550, Philipp de la Hirtim XVII. Jahrh., und andere angegeben. — Fabric.allgem. Hist. d. Gelehrs. I. 465. II. 448. MenselLeits. zur Gesch. d. Gelehrs, II. 59a. Wölk w.aikem.Lex. Art. Astrolabium. — Rosenrhal marhem.Encykl. I. 122. Jablonsky aUg. Lex. 78.

Astrologie, Sterndeutekunst. Der Wahn, daß dieGestirne sowohl auf die Begebenheiten ganzer Völker, alsauf die Schicksale und Sitten einzelner Menschen Ein-flüsse hätten, ist sehr alt, und die Astrologie hat sich,nach den einstimmigen Zeugnissen der Alten, von denChaldäern aus, über die Nationen der folgenden Zei-ten verbreitet. In der Folge mischte sich bald Gewinn-sucht und Betrügerey mit ein, und die Betrüger, wel-che die Kunst zu verstehen vorgaben, aus den Stellun-gen der Gestirne künftige Dinge vorher zu sagen, gabensich den Namen der Mathematiker, unter welchemsie zu den Zeiten der römischen Kaiser allgemein bekanntwaren. Tiberius vertrieb sie auS Rom . Im MütternZeitalter erhielten sich die astrologischen Traumereyen mitder Sternkunde zugleich unter den Arabern. Nach 1179sandten'alle orientalische, christliche, jüdische und arabischeAstrologen Briefe aus, und verbreiteten durch Verkündi-gung einer fürchterlichen Revolution auf das Jahr nZüallgemeines Schrecken. Unter den ersten Beförderern derSternkunde im Occident hingen noch viele fest an diesemAberglauben. Gegen das Ende des XV. Jahrkundertsbestritt zwar Pico, Graf von Mirandola die Jcnhümeeder Astrologie sehr gründlich, fand aber damals noch vielWidersprüche. Auch im XVI. und XVII. Jahrhundertehaben noch Männer, deren Namen man sonst mit Achtungnennt, — sogar Kepler — u. a. m. an der Sternbeu-terey gehangen, und Nakivikälen gestellt. Die Astrolo-