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Erster Band.
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Astronomie

von 12 — izoo Jahren voraussetzt. — Von denChaldäern steigen die zuverlässigen Beobachtungen indieser Hinsicht, welche Mondfinsternisse betreffen, nachdem Anführen des Ptolomäus nur bis zum Jahre726 vor Ch. G. — Unter den astronomischen Beobach-tungen, von welchen sich Nachrichten erhalten haben, sinddie ältesten chinesische. Sie betreffen eine Zusammen-kunft von 5 Planeten im I. 2449, und' eine Sonnen-frnsterniß im I, 2155 vor Ch. G. Die Nachrichten vonbeyden werden für ächt erklärt, — Das erste Lehrgt- !bäude der Astronomie, worin die Beschaffenheit derganzen Himmelskugel, und die Bewegung der Gestirneerklärt und bewiesen wird, ist von Ptolomäus. —Dir Griechen erhielten von den Babylonietn den Pol,den Sonnenzeiger, und die Doppelstunden. Sie kannten,nach Drodor, die 12 Zeichen des Thierkceises, die 7Planeten, und außer dem Thierkreise nach 24 andereGestirne. Sie wußten auch, daß die Planeten noch eineeigne Bewegung hätten, daß der Mond klein, und derErde am nächsten wäre, und daß sein Acht von derSonne, und seine Verfinsterung vom Erdschatten her-rühre. Hingegen von Sonnenfinsternissen sollen sie un» jvollständige, und von der Berechnung der Erde unrich- >tige Begr.ffe gehabt haben. Von der Sternkunde der 'Phönicier , die gewiß nicht gering gewesen seyn kann, ihat man keine umständlichen Nachrichten. Bey den ^Griechen muß man die Zeic vor und/seit Thales jvon Miiet unterscheiden. Vor Thales kannten dieArgivcr und Arkadier (uM 2Z74 bis 24Z4) einigeGestirne dem Namen nach, und der K. Arreus vonMycenä (2976 — 84) soll gewußt haben, daß sich dieSonne (die Erde) von Abend gegen Morgen bewege. Zi»Homer und Hesiodus (um 3182) kommen von den