Astronomie
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Planeten die einzige Venus, als 2 Sterne, — von Zo»diakal Fixsternen dj, Hyadrn und Plejaden (im Stier-bilde); — von nördlichen Fixsternen der große Bär, undder Barenhüter mit dem Arkturus; — von südlichenFixsternen der Orion, und der große Hund mit dem Si-rius vor. Erst seit Thales, welcher in Egypten stu-dierte (geb. 3542 -s- 3637) fing die Academie derGriechen, und vorerst nur der kleinasiatischen, an»Er brachte nicht nur das Sonnenjahr von Z65Z Tagen,sondern auch die Kunst, Sonnenfinsternisse, wenigstensmechanisch zu berechnen, mit nach H-use. Die astrono-mischen Kenntnisse und Erfindungen, l»e man den Schü-lern des Thales zueignet, sind ohne Zweifel wenigstensegyptischen, einige auch babylonischen Ursprungs, undvom L-Hrer auf die Schüler gekommen. Die Römerhaben für die Sternkunde nichts Erhebliches gethan. Wei-tere Bemühungen um diese Wissenschaft finden sich erstvom IX. Jahrhunderte nach Ctz. G. ein, unter den Ara-bern und Saracenen, die aber nicht von großem Er-folg gewesen sind. Die Verfertigung der alphonsi Ni-schen Tafeln in der Mitte des XIII. Jahrh, ist die be»rükmleste astronomische Unternehmung des mittlern Zeit-alters. — Im XV. Jahrhund. ^ ward das Studium derSternkunde vorzüglich in Deutschland durch Purbach und Regio montan belebt. Im XVI. Jahrh, tratenCopernicus, Tycho de Brahe u. a., im XVII.Jahrhundert Kepler, Newton. Descartes , undmehrere groß? Männer in dieser Wissenschaft auf; undin den neuesten Zeiten sind die wichtigsten Entdeckungenunsrer Vorgänger nicht allein mehr ausgebildet, geprüft,und zum Gebrauch geschickter gemacht, sondern auch mitvielen neuen vermehrt worden; welche- aber näher aus-einander zu setzen, hier nicht der Ort ist. Gehler I.