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Aurikeln
„er med. Journal bekannt gemacht.« Im folgenden Jahrehat der Hoiapolhsker O. Brande in London , die Ge-schichte dieses Mittels, durch Mittheilung seiner damitgemachten Versuche, bereichert. Gesenius Handb. 2878- '82.
Aurikeln (krirnula snriculs) sind von den hohen Schwei-tz-rischen und Steuermärkschen Gebirgen, wo sie zwischendem lange mit Schnee bedecktem Moose wild wachsen, inunsere Garten gekommen, wo sie durch Kunst und Zu-fall zu mehr Abarten, als irgend eine andere Blume,verändert sind. Die Niederländer haben sie zuerst gewar,tet, und am glücklichsten vermehrt. Zu Clusius ZeitenH-52Ü — i6oy) waren die weißen Abarten der Aurikelnnoch selten. Beckm. Erf. III. 298.
Aur irrn kulrninans s. Knallgold.
Ausdünstung. Ein gewisser Prevost, Mitglied der ge-lehrten Gesellschaften zu Montauban , soll Mittel erfun-den haben, die Ausdünstungen und AuSdiiftunaen rie,chender Körper dem Auge bemerkbar zu machen. Nachr.von gel. Sachen. Erfurt 1797. St. 2z. Ueber dieAusdünstung des tbierrschen Körpers, und die, durchdie dazu bestimmten Organe dringende Ausdünstungsma-kerie. die von allen fremdartigen Auswu-.fsmaterien, undauch vorn Schweiße, sehr verschieden ist. hat zuerst Sanc-lorius, der zu Anfang des XVII. Jahrhunderts Pros.zu Padua war, die genauesten Versuche gemacht. Daherdie Benennung: Sanctorianische Ausdünstung.Blumenbach Physiologie 1,7. §. 185. LadvocatHistor. Handwvrterb. III. 244. In neuern Zeilen hakman Werkzeuge erfunden, die Starke der Ausdünstungzu niesss». s. Atmo Meter. Die Theorie der Ausdün-stung gehört in die Physik. Gehler I. 204.
Auslader. Ein Werkzeug, vermittelst dessen die mit Elek-