Automate
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pst, hat Cammas de Rode; in Pariserfunden. Lau»rnburg geneal. Kalend. 1776. S. 125.
Automate. (Maschinen, welche durch ein Räderwerk mitHülse eines Gewichts, oder einer Feder, eine Zeitlang infortdauernder Bewegung erhalten werden. Wenn siemenschliche Figuren sind, heißen sie Androiden.^ Wiealt die Erfindung der eigentlichen Automaten sey, ist un-bekannt. Nach dem, was man jetzt wnß, haben die Al-ten dergleichen noch nicht zu machen verstanden. ErstalS die Uhren, (denn auch diese, und die Bratenwendergehören im Allgemeinen mit zu den Automaten) zu eini-ger Vollkommenheit gekommen waren, brachten einigeKünstler dabei Figuren an, welche zur Zeit, wenn dieGlocke schlagen sollte, allerley Bewegungen machten. Inder Mitte des XVi. Jahrhunderts, um die Zeit, da dieTaschenuhren in Gebrauch kamen, nach Murr vor 1535,machte der Kunstschlosser, Hans Bullmann zu Nürn»berg, weibliche und männliche Figuren, die durch ein Uhr»werk getrieben, hin und her gingen, und nach dem Tack-te aus Pauken und Lauten schlugen, welches überall alseine ganz neue Erfindung bewundert ward. Alle Nach-richten, welche von viel ältern Automaten reden, verdie-nen noch eine genaue Untersuchung. Die berühmtestenAutomaten sind diejenigen, welche Vaucanson gemachthat, die er 1738 in Paris öffentlich sehn ließ. DaSeine war ein Flötenspieler, welcher 12 Stücke spielte,und zwar durch den aus dem Munde in die Querflötegestoßenen Wind. deren Locher von den Fingern der Fi-gur geöffnet und geschlossen wurden. Das andere einestehende Figur, die aus gleiche Weise auf der, mitder linken Hand gehaltenen Prvvenzalischen Schäferpfeifespielte» und mit der rechten den Tackt auf einer Trom-mel schlug. Das dritte eine Ente von natürlicher Grö»