Baumblätter
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fanden die Kunst, Backsteine zu machen, und Häuserdavon zu bauen. Die Ehre dieser Erfindung wird zweyEinwohnern von Attika, Eurialus und Hybcrdius,von denen man weiter nichts weiß, als daß sie Brüderwaren, zugeeignet. Cadmus lehrte sie die Kunst, Stei-ne aus dem Schooße der Erde zu bringen, sie zu be-harren und Gebäude davon auszuführen. Die Erfindungdes Hobels, des Bohrers, der Säge, des Win-kelmaaßes, der Setzwage, des Cirkels, derDrehbank, wird dem Dadalus zugeschrieben, deraber doch mit seinem Neffen, Talus, oder Ealus, ei-nen Theil des Ruhms dieser Erfindungen, theilte. Derprächtige Tempel des Jupiters zu Olympia soll umsJahr 6zo vor Eh. G. gebauet seyn. Die Erbauung deSTempels der Diana zu Epdesus, fällt nach Livius in die Regierung des sechsten Königs zu Htom, Servi-us Tulliu'S, d. i. ums Jahr 560 vor Eh. G. Wie,und um welche Zeit die Ordnungen der Baukunst inGriechenland eigentlich erfunden worden, ist ungewiß.Goguet I. izz. H. uz. izi>. 177. 111 . 7Z. Sat-terer I. zy. Sulzer I. 235. Busch Handb. derErs. I. 2. S. ic>ü. ss. — Vogel allgem. Gösch, derBau- und Verzierungskunst. Zürich , 1791. 8. —Winkelmann über die Baukunst der Alten. Leipzig ,1762. 8. — Stieglitz Gesch. der Baukunst der Al-ten. Lpz. 1792. — Der erste Schriftsteller von derbürgerlichen Baukunst, war M. Vilruvius Polliozu Rom , ums Jahr Chr. 29. — Dolbeding Archiv.52. Suppl 6. f.
Baumblätter s. Blätter.
Baum Messer s. Dendrometer.
Baümmörtel. Einen Baummörtel, an den ausgeschnit-tenen Bäumen die Wunden sehr gut zu heilen, hat der