Vamnwollenpapier
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üb. d. Urspr. d. Spielkarten 60. 61. — Hitdt Hand,lungszeit. 1299. Sk. 5. Busch Handb. d. Erfind.II. 1. S. lZz. s. Kartundruckerey. Barchent. Muße»lin.
Baumwollenpapier, Cottonpapier. In Deutsch-land kannte man das Baumwollenpapier schon umSJahr 800. — In England ist das älteste Documentauf Baumwollenpapier von 1049. — In Frankreich aber von ic»Zo. — In Spanien setzt man das Altereines auf Baumwollenpapier geschriebenen Documentsauf das Jahr 1090. — Bei den Griechen findet manvor Zeit der Kaiserin Irene (zu Ende des XI. und zuAnfange des XII. Jahrh.) kein Document aufBaumwol-lmpapier. — Im XI. Jahrh, kam die Kunst, solcheszu verfertigen, durch die Araber aus Afrika nach Europa ,und wahrscheinlich zuerst nach Spanien , wo wenig-stens schon im XI. Jahrh, dergleichen Fabriken waren. —Eine solche Fabrike war auch schon 1102 in Sicilien.— Im XI. und XII. Jahrh, trifft man viele, aufBaumwollenpapier geschriebene Loäioss an. — Auchnach Erfindung des Leinenpapiers blieb es noch lange imGebrauch. Im Archiv zu Genua hat man noch Docu»mente von 1179 bis 1417, auf solch Papier geschrieben,gesunden. — Im XIII. und XIV. Jahrh, war der Ge-brauch des Baumwollenpapiers sehr gemein. — Es istein Irrthum, daß das baumwollene Papier von den Ara-bern im VIII. Jahrh, erfunden sey. Sielernten es nurbei ihren Eroberungen in der Bucharey um 704 ken-nen, und brachten die Kunst mit nach Hause. Im I.tügs kam die Kunst, dies Papier zu bereiten, nach Per-sien. Nach der Bucharey, wo man in Samarkand es im I. 648 oder 650 verfertigen lernte, war dessenGebrauch von den Chinesetn gekommen. Die^ Ehineser